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Akkord-Umkehrungen

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Akkordumkehrungen

Einführung:
Was ist eine Oktave?Eine Oktave ist der Tonabstand von 12 Halbtönen.Oder etwas einfacher gesagt: Der gleich klingende Ton etwas höher oder tiefer.

Umkehren
Die Akkorde können in verschiedenen Tonhöhen gespielt werden.Wenn man einen Akkord im Griffschema heraussucht, so findet man die drei Töne eines Akkords mehrmals und in verschiedenen Oktaven. Folglich kann man den Akkord in verschiedenen Tonhöhen spielen.Wir können das Ganze aber etwas vereinfachen, indem wir nur einen Akkord heraussuchen und diesen selbst umkehren.

Wie funktioniert das:
Wir können bei einem Akkord die Töne einzeln spielen, so hören wir welches der tiefste Ton ist. Wir suchen auf dem Örgeli nun die Oktave zu diesem Ton.Nun wird dieser tiefste Ton mit seiner Oktave ersetzt. So wird der Akkord einmal umgekehrt.Das Gleiche kann auch in Gegenrichtung gemacht werden. Indem wir den höchsten Ton weglassen und dafür dessen tiefere Oktave dazunehmen.

Hier ein Beispiel in As-Dur (alles ziehen):




Wir sehen im Beispiel, dass von Bild zu Bild immer zwei Töne bleiben und nur einer ersetzt bzw. oktaviert wird.
Das funktioniert natürlich in allen Tonarten und mit allen Akkorden (Dur, Septime und Moll).
Das Umkehren von Akkorden geht nicht in allen Tonarten so gut wie oben gezeigt in As-Dur. Bei den Randtonarten (Bass 1,2,8 und 9) wird es schon schwieriger, da auf dem Örgeli manche Töne nicht in mehreren Oktaven vorhanden sind.
Versuch es doch selbst. Tipp: Auf dem B-Örgeli ist Es-Dur (Bass 5) und B-Dur (Bass 4) ganz einfach, nämlich die mittlere bzw. die äussere Reihe der Diskantseite.

Adrian Gehri


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